Wenn zwei bekannte Hersteller von Growschränken sich zusammentun, um ein gemeinsames Produkt zu entwerfen, dann darf man als ambitionierter Hobbygrower durchaus auf das Ergebnis gespannt sein.
Des Growers neue Hexenküche: das Growlab
Im Falle des Growschranks Growlab ist genau dies eingetroffen. Die Firmen HomeBox (Hersteller der gleichnamigen Boxen) und der bekannte amerikanische Produzent Everest Garden Supply legten ihr KnowHow zusammen und das Ergebnis – die nächste Generation an professionellen Zuchtschränken – kann sich sehr wohl sehen lassen.
… beim Wachsen zusehen: Growlab mit Zuchtfenster
Am auffälligsten für alte Growschrankhasen ist auf jeden Fall das praktische Sichtfenster, daß ohne großen Aufwand einen direkten Blick auf den Zustand der Pflanzen ermöglicht. Im Normalfall bleibt der Klettverschluß natürlich zu und die Box bleibt gewohnt blick- und lichtdicht.
Für Growspotter: Growlab mit Sichtungsfenster
Leider ist dieses Feature allerdings noch nicht bei allen Growlabs standardmäßig integriert, sonder beschränkt sich im Moment noch auf drei Modelle: GL80, GL120 und das GL145 verfügen über dieses praktische Feature, bei den anderen Größen soll es laut Hersteller noch folgen.
Ein weiteres Plus im Vergleich zu anderen Modellen liegt in der hohen Belastbarkeit des Gestänges. Bis zu 45 kg an Equipment wie Beleuchtung oder Belüftung kann angebracht bzw. genutzt werden. Praktisch auch die neuen Cipper für die Befestigung. Mit sehr geringen Aufwand können z.B Reflektor und Lüfter sicher an den gewünschten Ort befestigt werden. Beim Anschluss der Schläuche bieten die Ausgänge mit festen Auslassstrümpfen eine komfortable Hilfe.
Growlab Innenansicht
Auch das Zelt selbst ist noch einmal robuster und widerstandfähiger als bei den Vorgängern konzipiert. Selbiges gilt für die Reißverschlüße, die bei den Growlabs nun eine etwas härtere Umgangsform verzeihen.
Eine sehr gute Idee ist auch der zweite Boden, der zu Reinigungszwecken herausgenommen werden … das Schrubben im Zeltinneren gehört nun der Vergangenheit an.
Vor allem an Grower mit eigenwilliger Einstellung zur Ordnung richtet sich das Equipment-System von HOMEbox. Wer regelmäßig mit Problemen bzgl. seiner technischen Ausrüstung, dem idealen Aufbau und vor allem der Organisation
des Zubehörs zu kämpfen hat, dem wird dieses Sideboard extrem entgegenkommen.
Mach Platz! …braves Equipment!
Egal ob Meßgeräte wie PH-Meter, EC-Meter oder Timer. Ob Vorschaltgeräte, Thermometer, Klimacontroller oder ganze Steuerzentralen. All das, was normalerweise nach der “Irgendwie-geht-das-schon”-Methode in den Schrank gepackt wird, findet nun bequem seinen Platz und ist auf angenehme Weise leicht zugänglich. Neben der Lebensdauer der Gerätschaften erhöht dies zudem auch massiv die Auf- und Abbaugeschwindigkeit der gesamten Anlage.
Mit seiner Gesamtgröße von 40x90cm ist das Homebox Equipment Board für alle Homeboxen mit 2 Meter Höhe verwendbar (z.B Homebox L oder XL). Darüber hinaus verleiht das Board der Gesamtkonstruktion noch zusätzliche Stabilität.
Hier noch ein kleines Video vom Hersteller Eastside Impex, das den Aufbau und die Funktionsweise des Equipmentboards hervorhebt. Man sieht vor allem gut Aufgeräumtes und wohl Organisiertes. Mutti wäre begeistert …
Wer in seinem Pflanzenzelt nicht gerade seltene Moose oder Flechten züchten möchte, benötigt auf alle Fälle eine der Pflanzenart, aber auch der Zeltgröße angepasste Beleuchtung. Technisch gesehen, besteht eine entsprechde Lichtanlage meist auf den folgenden Komponenten:
und ein Vorschaltgerät, das die nötige Leistung entwickeln kann
In der Pflanzenzucht kommen verschiedene Formen von Beleuchtung zum Einsatz: Energiesparlampen, Natriumdampflampen, (Metall)-Halogenstrahler, Leuchstoffröhren und neuerdings auch LED Spots. Zu beachten ist in allen Fällen die korrekte Lichtfarbe – die meisten Pflanzen benötigen blau-weißes Licht (6400 Kelvin) für ihre Wachstumsphase und ggfls. noch 2700K (gelb-rot) falls eine Unterstützung der Blütenbildung gewünscht ist. Viele, angebliche Pflanzenspeziallampen aus dem Baumarkt liefern leider nicht die benötigte Farbtemperatur, sondern sind lediglich entsprechend lackiert, was leider keinen Einfluss auf das Licht selbst hat. Achtung auch bei Leuchtstoffröhren – diese bitte nicht mit Neonröhren verwechseln- das wäre das komplett falsche Licht.
Neben der richtigen Farbtemperatur weisen die Lampen auch Unterschiede hinsichtlich der Bauweise auf. NDL, Metallhalogenlampen und Röhren benötigen seperate Vorschaltgeräte (bzw. Amaturen) in passender Wattzahl. Energiesparlampen haben diese Funktion bereits fest eingebaut. Zudem gilt es die zu erwartende Abwärme der Lampen zu beachten. Wo ESL und Röhrensysteme lediglich wenig Hitze erzeugen, strahlen NDL Leuchten vor allem bei höheren Leistungswerten ziemlich stark ab und können u.U sogar die Pflanzen beschädigen. In diesen Fällen müßte dann mittels stärkerer Abluftanlagen nachreguliert oder aber auf eine Cooltube (gläserne Röhre in die das Leuchtmittel eingebaut wird und beidseitig an die Belüftungswege gekoppelt wird) zurückgegriffen werden.
Cooltube – das Lampenkondom
Die Cooltube hat einen eingefügten Reflektor, was den Einsatz eines Separaten überflüssig macht. In allen anderen Fällen greift man meist auf einen einfachen Hammerschlagreflektor zurück, der es ermöglich, daß Licht in nahezu optimale Form auf die Pflanzen auszurichten. Probleme haben diese einfachen Reflektoren jedoch häufig mit schweren ESL Leuchten, die die Aufhängung nach unten biegen würden. Hier bleibt dann nur ein (nicht so billiger) verstärkter Spezialreflektor oder aber etwas selbsthilfe mittels Schuhband oder Paketschnur. Besonders heiß werden die Lampen ja nicht.
Dieser Beitrag wurde präsentiert von www.beleuchten.net
Kanada war bisher hierzulande am ehesten bekannt für Eishockey, Grizzlybären, Schnee und Mounties. Dass die Kanadier aber auch hervorragende Ingenieure hervorbringen demonstieren sie jetzt eindrucksvoll mit den Trimpro und Trimbox Erntemaschinen.
Für den Prosumer Markt gedacht sind die “kleineren” Trimbox Modelle mit einer Leistung von etwa 500g/h. Sie überzeugen dabei durch hervorragende Verarbeitung und problemlose Bedienung sowie durch beeindruckende Laufruhe.
Mit den Trimpro Modellen wendet sich der Hersteller wiederum sehr eindeutig an den Markt der professionellen Anwender. Das Spitzenprodukt Trimpro XL bringt es hierbei auf beeindruckende 10kg/h. Natürlich ist auch bei den pro Modellen die Qualität über jeden Tadel erhaben, ebenso wie Bedinung und Lärmentwicklung.
Wir haben uns jedenfalls entschieden, lieber als einen Mountie vor der Tür oder einen Grizzly im Bett wünschen wir uns zu Weihnachten einen der großartigen Schredder von Trimpro.
Nachdem wir vor einigen Wochen die neuen Homeboxen XL+ und XXL+ vorgestellt haben dürfen wir heute einen echten Preisbrecherartikel in der gleichen Größe vorstellen. Die Homebox XL+ US und die Homebox XXL+ US sind von der Größe her mit ihren normalen Brüdern identisch.
Was diese 2. Wahl Homeboxen unterscheidet ist ein kleiner Fehler bei der Produktion. Anders als die sonst hochreflektierenden Innenseiten der normalen Homeboxen ist bei diesen Varianten die Reflexionsleistung etwas schwächer. Zwar wäre das einem normalen Anwender in der Benutzung sicher nie aufgefallen, für die Hersteller war es aber dennoch Grund genug die Boxen zu mehr als günstigen Preisen zu veräußern.
Natürlich gibt es auch beide Versionen wie immer auch im praktischen Komplettset.
Sei es nun ein Dark Room oder eine Homebox die man sich zulegen will, oder irgendein billiger Nachbau. In den meisten Fällen greift man zu einem der beiden Orginale und freut sich über eine tolle Box.
Der Dark Room hat die Diskussion über die silbrige Innenbeschichtung, Mylar und ähnliche reflektierende Folien angeheit und Eastside Impex hat nachgezogen.
Mittlerweile bieten beide Lieferanten Homebox von Eastside Impex und Darkroom von Secret Jardain ein sehr ähnliches Sortiment an.
Neu auf dem Markt sind die Homebox mudular die aber meiner Meinung nach kein großer Erfolg ist.
Leider geht die Tendenz der Growschrank Bauer in Richtung Größe und das halte ich für einen Fehler – gerade in Deutschland. Die Bedürfnisse im Bereich Indoor Growing sind im Bereich 1m² Fläche für die Selbstversorgung mit Kräutern, Tomaten oder sonstigen Pflanzen.
Das zeigen auch ganz klar die Verkäufe an Boxen. Holland und vielleicht noch Nordeuropa kaufen größere Boxen, der Rest des Festlandes kleine Growschränke für kleine Wohnungen.
Es gibt neues von Eastside Impex. Nämlich zwei neue Homeboxen in Übergröße. Die Homeboxen XL und XXL erhalten jeweils ein PLUS-Modell, sprich XL+ und XXL+, die jeweile 40% mehr Grundfläche und damit auch 40% mehr Volumen als ihre schlankeren Geschwister bieten. Ab Januar 2010 sind die neuen Modelle erhältlich und zwar sowohl in der Classic-Ausführung, als auch als Homebox Silver.
Selbstverständlich bestehen auch diese Boxen aus dem hochwertigen Material der bereits bestehenden Homeboxen. Auch die Qualität der Verarbeitung ist wie üblich tadellos.
Ein ganz neues Feature der Homeboxen XL+ und XXL+ ist der zusätzliche Eingang auf der Rückseite, so kommt man bei diesen tieferen Growschränken auch bequem an die Installationen und Pflanzen auf der Rückseite. Die größeren Abmessungen sind übrigens sehr gut geeignet, um in den Homeboxen Reflektoren neuer Bauart wie die Diamond Reflektoren und Adjust-a-Wing Reflektoren zu benutzen.
Homebox XL+
Ihre Abmessungen von 1,42 x 1,42 x 2,00 Metern schließen eine Lücke bei den größeren Homeboxen. Gerade tiefere Räume können so noch besser genutzt werden.
Homebox XXL+
Ganz neue Dimensionen eröffnet die Homebox XXL+ mit ihren Dimensionen von 2,84 x 1,42 x 2,00. Unterhalb der Homebox Modular ist sie damit die größte Homebox und deckt stolze 4qm ab.
Wir haben lange darauf gewartet, aber am Ende wird wohl alles gut. Die Familie der Homeboxen kriegt Zuwachs und das im Bereich professioneller Anbau.
Die Homebox modular kann beliebig erweitert werden und selbt Fabrikhallen werden sich in Zukunft komplett mit der Homebox ausstatten lassen.
Der schnelle Aufbau, sowie das modulare System versprechen selbt dem ambitioniertesten Grower große Möglichkeiten bei der Kultur seiner Pflanzen.
Neben der althergebrachten Homebox rundet dieses System die Baureihe nach oben ab. Auch Profis werden sich in Zukunft häufiger für ein Homebox System entscheiden.